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Statements politischer Parteien

 

Medieninformation der SPÖ Frauen:

 

Eberl kritisiert Landeszensur von Kulturprojekten

 

„Untragbar“ ist für die Innsbrucker SPÖ-Gemeinderätin Angela Eberl die Vorgangsweise von Kulturlandesrätin Beate Palfrader, sich über eine Jury-Entscheidung hinwegzusetzen und Kunstprojekte abzulehnen. Eberl stellt sich voll und ganz hinter die Tiroler Kulturinitiative (TKI) und deren Forderungen.
 

„Das Argument der Kulturlandesrätin, die abgelehnten Projekte würden nicht den Qualitätskriterien des Landes entsprechen, ist nicht richtig“, so Eberl. „Natürlich entsprechen die Projekte den Förderrichtlinien des Landes. Dass sich das Land über die Entscheidung einer unabhängigen Fachjury hinwegsetzt, die transparent und fair abgelaufen ist, ist ein Affront sondergleichen und kann nur mit ideologischen Vorbehalten erklärt werden.“ Dazu kommt noch, dass es für die Entscheidung des Landes keine schriftliche Erklärung gibt.
 

„Frau Palfrader soll die Ablehnung der Förderung zurücknehmen und aufhören, parteipolitisch Einfluss auf künstlerische Inhalte nehmen zu wollen“, schließt sich Eberl den Forderungen der TKI an. „Die Vergabe von Förderungen muss transparent sein!“

 

(Rückfragehinweis: Angela Eberl 0676 5168331)

SPÖ Tirol Pressereferat
Dr.in Christine Mayr | Salurnerstraße 2 | A 6020 Innsbruck
+43 512 5366-13 und +43 664 5313106 6 +43 512 5366-21
christine.mayr@spoe-tirol.at | www.spoe-tirol.at

 

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Medieninformation von SP-Kultursprecherin Lisa Jenewein:

 

Das ist eindeutig Zensur

 Jenewein: die Freiheit der Kunst ist eine der wichtigsten Säulen einer lebendigen Demokratie

 

„Zensur sieht genau so aus“, kommentiert SP-Kultursprecherin Lisa Jenewein die Verweigerung von Kulturlandesrätin Palfrader zwei Kulturprojekten, die im Rahmen der TKI Open von einer unabhängigen Fachjury ausgewählt wurden, eine Förderung zu gewähren.

Das gerade das Projekt Alpenländische Studien, das sich mit der künstlerischen Aufarbeitung der Tiroler NS-Vergangenheit beschäftigt, abgelehnt wurde, regt doch zum Hinterfragen an.

Aber auch das zweite abgewiesene Projekt, Wahlen sind Betrug, scheint der verantwortlichen Landesrätin nicht ganz ins wahlkämpfende Innsbruck-Konzept zu passen.

Ohne schriftliche Begründung zwei Kunstprojekten die Förderung zu verwehren, die sich auf künstlerische Art und Weise kritisch mit dem Tirol von heute auseinandersetzen wollen, zeigt sehr eindrucksvoll, wie Demokratie in manchen Kreisen verstanden wird.

„Die Meinungsfreiheit ist ein wertvolles Gut. Wenn die Kunst- und Kulturschaffenden der Zensur zum Opfer fallen, dann ist es an der Zeit, für ein Wiedererstarken der demokratischen Mechanismen in unserer Gesellschaft einzustehen“, schließt Jenewein und fordert Palfrader auf, die beiden Projekte zu fördern.

 


Rückfragenhinweis: Lisa Jenewein 0650 4028281

Mag Wolfgang Grünzweig | Eduard Wallnöfer Platz 3 | A 6020 Innsbruck
'+43 512 508 3076 7 +43 512 508-3075
spoe.landtagsklub@tirol.gv.at
www.landtagsklub.tirol.spoe.at

 

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Medieninformation der Grünen:

 

"Landschaftliche Kunstrichterin Beate Palfrader"

 

MAIR: „Förderungs-Entzug für TKI open zeigt Selbstherrlichkeit der Landesregierung“


„Beate Palfrader führt sich wie eine landschaftliche Kunstrichterin auf. Sie offenbart uns Einblicke in ein Kunstverständnis, das schon längst überwunden sein sollte“, empört sich der GRÜNE Landtagsabgeordnete Gebi Mair über die Zensur zweier föderwürdiger Kulturprojekte. „Zuerst eine unabhängige Jury für die Förderungs-Vergabe zuzulassen und dann geschmäcklerisch zu entscheiden was gefällt und was nicht", stehe exemplarisch für "das selbstherrliche Kulturverständnis" der aktuellen Landesregierung.

 

Für die GRÜNEN könne hier von keinem Zufall gesprochen werden, da genau jene zwei Projekte betroffen seien, die sich mit den Themen Demokratie in Tirol und Aufarbeitung der NS-Geschichte beschäftigen. „Hier werden plötzlich fadenscheinige Argumente vorgeschoben. Jede Wette, dass es bei einem Volksmusikprojekt egal gewesen wäre, ob der Künstler aus Wien kommt. Aber über Demokratie braucht uns Tirolern offenbar niemand von außerhalb etwas zu erzählen“, so Gebi Mair.

 

Der GRÜNE Kultursprecher verlangt die sofortige Rücknahme der Entscheidung und fodert von der Landesregierung eine klare Kehrtwende in der Vorgehensweise ein: „Die kulturpolitischen Entscheidungen der Landesregierung erfolgen bislang ohne Transparenz und ohne Begründung. Das muss sich ändern. Keine kulturpolitischen Entscheidungen ohne auführliche schriftliche Begründungen," bringt Mair die GRÜNE Position auf den Punkt. Eine Änderung des Kulturfördergesetzes zugunsten der Transparenz sei das Gebot der Stunde, um "Qualität zu gewähren und bornierte Selbstherrlichkeit zu verwehren".

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sebastian müller
pressekoordinator
tiroler grüne

mobil: +43/664/4047434
tel: 0512 577 109 50
mail: sebastian.mueller@gruene.at
www.tirol.gruene.at

 

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Statement der JUSOS Tirol:

Empört über die Kulturlandesrätin ist auch Luca Tschiderer, Vorsitzender der Jungen Sozialistinnen und Sozialisten (kurz JUSOS Tirol).

 

„Eine solche Vorgangsweise, wie sie Frau Palfrader praktiziert, ist untragbar“, so Tschiderer und fährt fort:“ Sich einfach über eine Fachjury hinwegzusetzen und zwei Kunstprojekte abzulehnen, heißt nichts anderes als, dass sich Frau Palfrader gegen die künstlerische Meinungsfreiheit ausspricht.“


„Das einzige Argument das die Kulturlandesrätin vorbringt ist, dass es den Qualitätsansprüchen des Landes Tirol nicht gerecht wird, was aber nicht stimmt.“ So der Vorsitzende der JUSOS Tirol. „Die Auswahl der Kunstprojekte, ist transparent und fair abgelaufen, somit hat sich das Land Tirol nicht in die Entscheidung der Fachjury einzumischen“, empört sich Tschiderer.


„Frau Palfrader soll die Förderablehnung zurücknehmen und der parteipolitischen Einflussnahme auf Kunst und Kulturprojekte ein Ende setzen“, so Tschiderer und schließt sich den Forderungen der TKI an.

 

(Rückfragehinweis: Luca Tschiderer Tel. 0699/ 19 06 42 29)

Landessekretariat der
Jungen Sozialistinnen und Sozialisten Tirol (JUSOS Tirol)
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Salurnerstrasse 2
6020 Innsbruck
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web: www.jusos.at
tel: 0512/536615
mail: office@jusos.at
 




TKI  -  17.01.2012 15:46

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