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Heinrich Böll Stiftung: Anne-Klein-Frauenpreis 2025

Heinrich Böll Stiftung: Anne-Klein-Frauenpreis 2025

AUSSCHREIBUNGEN | Einreichfrist: 10.9.2024

Mit dem Anne-Klein-Frauenpreis ehrt die Heinrich-Böll-Stiftung Frauen, die mutig und hartnäckig für Menschenrechte, Gleichberechtigung und sexuelle Selbstbestimmung eintreten. Der Preis ist mit 10.000 EUR dotiert und wird seit 2012 vergeben. Die Ausgezeichneten kommen aus dem In- und Ausland.

Mit dem Preis gedenkt die Heinrich-Böll-Stiftung zugleich Anne Kleins (1950 - 2011), die sich als Frau, Rechtsanwältin und Politikerin dem Kampf für die Durchsetzung von Frauen- und Freiheitsrechten verschrieben hatte.

Verleihung

Die feierliche Preisverleihung findet immer am ersten Freitag im März statt (dieses Mal am 7. März 2025). Es sind ganz besondere Abende, wir begrüßen und feiern die Preisträgerin in Berlin, es gibt tolle Reden und berührende Momente. Wir schauen mit den Ausgezeichneten auf ihre herausfordernde Arbeit und die Situation in ihren Ländern, nach Syrien, Kolumbien, Indien, Serbien Mexiko, Südafrika, Deutschland und in die Türkei – um nur einige zu nennen. Für manche ist die Öffentlichkeit, die der Preis schafft, fast so etwas wie eine Lebensversicherung und ein Schutz für ihren Mut. Zum 10. Jubiläum haben wir die Frauen besucht.

Nominierungskriterien

Kandidatinnen für den Anne-Klein-Frauenpreis der Heinrich-Böll-Stiftung sollen politisch engagiert und zivilgesellschaftlich vernetzt sein sowie als Vorbilder andere Frauen und Mädchen zu geschlechterdemokratischem Handeln ermutigen. Sie sollen sich durch herausragende Aktivitäten und Engagement nachweislich für Frauen und Mädchen ausgezeichnet haben, insbesondere durch

  • Verwirklichung der Geschlechterdemokratie
  • Beseitigung von Diskriminierung aufgrund des Geschlechts und der geschlechtlichen Identität
  • politisches Engagement zur Verwirklichung von Frauen-, Menschen- und Freiheitsrechten
  • Förderung von Frauen und Mädchen in Wissenschaft und Forschung

Nominierungswürdig sind Frauen, die als Pionierinnen mutig und hartnäckig ihr Anliegen verfolgen, gesellschaftliche Veränderungen bewirken und sich so auch durch Zivilcourage und Widerstand auszeichnen. Das politische Engagement der Kandidatinnen sollte strategische Relevanz besitzen. Der Preis wird an Frauen im In- und Ausland vergeben.

Die Heinrich-Böll-Stiftung versteht die Vergabe des Preises als eine politische Stellungnahme. Der Preis soll durch die mit ihm verbundene öffentliche Aufmerksamkeit, finanzielle Unterstützung und politische Anerkennung helfen, die feministischen und frauenpolitischen Anliegen der ausgezeichneten Frauen voranzubringen.

Vergabekriterien

Vorschlagsberechtigt sind Personen und Initiativen. Eigenbewerbungen sind nicht möglich. Mitglieder der Jury können nicht nominiert werden. Aus den Vorschlägen wählt die fünfköpfige Jury die Preisträgerin aus.

Wenn Sie eine Person für den Anne-Klein-Frauenpreis vorschlagen möchten, können Sie die Heinrich Böll Stiftung per Post oder E-Mail anschreiben. Stellen Sie diese bitte auf maximal drei DIN A4-Seiten die vorgeschlagene Person vor und begründen Sie, warum diese den Anne-Klein-Frauenpreis bekommen sollte.

Jury

  • Dr. Imme Scholz, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung, Juryvorsitzende
  • Renate Künast, MdB, Bündnis90/Die Grünen
  • Sylvia Löhrmann, Staatsministerin a.D.
  • Prof. Dr. Michaele Schreyer, ehem. Vize-Präsidentin des Netzwerks Europäische Bewegung Deutschland
  • Jutta Wagner, Rechtsanwältin, ehemalige Präsidentin des Deutschen Juristinnenbundes

KONTAKT

Heinrich-Böll-Stiftung |
Anne-Klein-Frauenpreis |
Schumannstr. 8 | 10117 Berlin

Ulrike Cichon
+49 (0) 30 285 34-112

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