Jänner - Juli 2026
"CTRL+Halten" ist ein sechmonatiges, partizipatives Jugendtheaterprojekt, das 14-18-Jährigen eine Plattform bietet, um sich künstlerisch und kritisch mit Künstlicher Intelligenz (KI) auseinanderzusetzen. Unter theaterpädagogischer Anleitung entwickeln die Jugendlichen ein eigenes Stück, das ihre Perspektiven auf KI, deren Chancen und ethische Herausforderungen beleuchtet. Der Titel "CTRL+Halten" symbolisiert dabei die Notwendigkeit, in einer von KI geprägten Welt bewusst innezuhalten, zu reflektieren und die Kontrolle über menschliche Werte und Autonomie zu bewahren. Das Projekt fördert Medienkompetenz, kritisches Denken und soziale Fähigkeiten. Es mündet in sechs öffentlichen Aufführungen, die einen Dialog zwischen Jugendlichen und Publikum anstoßen und zur aktiven Gestaltung einer digitalen Zukunft anregen. Ziel ist es, Ängste abzubauen, Vorurteile zu hinterfragen und die kulturelle Teilhabe zu stärken.
Daniela Oberrauch verfügt über eine umfassende und vielseitige Erfahrung im Bereich Theater, Theaterpädagogik und Kulturmanagement, geprägt durch eine langjährige Tätigkeit in leitenden, pädagogischen und künstlerischen Rollen. Ein besonderer Fokus
liegt auf der Entwicklung und Durchführung partizipativer Theaterprojekte mit Jugendlichen und Kindern.
In einer nahen Zukunft ist ein digitaler Agent allgegenwärtig – unsichtbar, effizient, scheinbar unfehlbar. Er strukturiert den Alltag, trifft Entscheidungen, glättet Konflikte. Was als Unterstützung beginnt, wird zunehmend zur stillen Instanz im Hintergrund, die Beziehungen, Wahrnehmungen und sogar Erinnerungen beeinflusst.
Im Zentrum der Geschichte stehen Jugendliche, die sich zwischen Anpassung und Widerstand bewegen. Während einige die Bequemlichkeit und Sicherheit des Systems annehmen, beginnen andere, die Konsequenzen zu hinterfragen: Was passiert mit Freundschaft, wenn ein Algorithmus vermittelt? Was bleibt von Identität, wenn Vorschläge zur Norm werden? Und wer trägt Verantwortung, wenn Entscheidungen ausgelagert werden?
Als erste Risse im System sichtbar werden, kippt die scheinbare Ordnung. Die Figuren geraten in einen Konflikt, der nicht nur technisch, sondern zutiefst menschlich ist. Zwischen Kontrolle und Kontrollverlust, Nähe und Entfremdung, Wahrheit und Konstruktion müssen sie ihren eigenen Standpunkt finden.
Das Stück ist eine vielschichtigen Auseinandersetzung mit KI, Selbstbestimmung und der Frage: Wie viel Entscheidung wollen wir wirklich abgeben?
Stückentwicklung: Ida Leitner, Matilda Hofer, Malia Thaler Bayla, Julia Gründhammer, Ida Wilhelmstötter, Anna-Lena Mertz, Daniela Oberrauch, ChatGPT, Manus, Claude
TKI – Tiroler Kulturinitiativen
Dreiheiligenstraße 21 a
c/o Die Bäckerei
6020 Innsbruck
Öffnungszeiten:
MO-DO: 9-12 Uhr, MI: 14-16 Uhr
und nach Vereinbarung

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